Von Fußballfeldern, Badewannen, Millionen und Milliarden

… oder: warum wir zum Messen verschiedene Skalen verwenden (sollen)

„Bayerns Bauern [haben] in diesem Jahr Blühflächen in der Größenordnung von rund 12.000 Fußballfeldern geschaffen“ und „Wenn der Ostsee gefüllt ist, fasst er so viel Wasser wie etwa zwei Milliarden Badewannen“ sind zwei der unzähligen Schlagzeilen, in denen diese beiden „Maßeinheiten“ herhalten müssen. Doch warum werden Flächen überhaupt in Fußballfelder umgerechnet und Volumen (oder Volumina) in Badewannen?

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Warum der Durchschnitt manchmal nicht hilft

… oder warum es besser sein kann, den Median zu verwenden.

Wenn Daten in Form von Erhebungen, Umfragen oder Stichproben gesammelt werden und darüber berichtet wird, dann ist der Durchschnitt in der Regel nur ein Eck entfernt. Wie sonst soll aus einer (riesigen) Gruppe Information für ein einzelnes Mitglied gezogen werden? Zum Beispiel beim Einkommen, oder bei der Körpergröße? Was ist jedoch die Aussage des Durchschnittes? Oder anders gefragt, kann mit dem Durchschnitt auch eine vernünftige Aussage für einen Großteil der betrachteten Gruppe getroffen werden? Weiterlesen »

(Berufs-) Standards für Datenvisualisierung?

Seit meinem ersten Blogbeitrag hier ist doch schon eine geraume Zeit ins Land gezogen. Leider vor allem auch seit dem Letzen. Letzteres soll sich wieder ändern. Und beides ist Grund genug um sich kurz der Entwicklung und vor allem Professionalisierung der Datenvisualisierung zu widmen. Inzwischen ist die Datenvisualisierung doch um ein Eck bekannter und präsenter. Doch wie steht es um Berufsstandards in der nicht mehr ganz so jungen Disziplin? Weiterlesen »

Foto von: @SpringerMa, NISWien'14

Eindrücke vom News Impact Summit (#NISWien)

Am Dienstag (21.Oktober 2014) fand der ganztägige „News Impact Summit Vienna“ statt – der erste seiner Art. Organisiert wurde er von European Journalism Center und gesponsert von Google, (lokale) Partner waren derStandard.at, FJUM, Hacks/Hackers Vienna und das International Press Institute. Interessant für mich machte dieses Treffen vor allem der Untertitel „Data and Social Media: The New Road to Digital Investigation“. In der Hoffnung auf viel Datenjournalismus begab ich mich also ins Le Méridien in Wien.

Gleich vorweg muss positiv angemerkt werden, dass die Teilnahme an der Veranstaltung kostenfrei war. Erkauft wurde dieser Vorteil naturgemäß durch Sponsoring. Und wenn der Sponsor Google heißt, dann stößt dies nicht unbedingt auf uneingeschränkte Sympathie. Vor allem nicht, wenn es sich um ein Medienevent handelt, und Medien eigentlich das Banner der Informationsfreiheit vor sich tragen wollen/sollen.

Hier also meine subjektive Sicht auf die Veranstaltung. Weiterlesen »

Daten im österreichischen Tagesjournalismus

Dass Datenjournalismus ein recht junges Feld ist, ist bekannt. Dass er im deutschsprachigem Raum noch nicht so weit ist, wie teilweise im anglo-amerikanischen Raum, ebenso. Grund genug für eine (nicht repräsentative) stichprobenartige Erhebung.

Das Setting: Analyse von datenjournalistischen Beiträgen in den Tageszeitungen Österreichs. Das Ergebnis: lau. Oder weniger. Aber der Reihe nach.

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3D ist (nicht) schlecht

Als Nachtrag zum letzten Post, in dem das Thema „3D-Visualisierungen“ angerissen wurde, heute ein paar Gedanken. Im Grunde geht es ja bei der Informationsvisualisierung darum Information zu visualisieren. No na! 😉 Und das geschieht in der Regel nicht aus Jux und Tollerei, sondern mit dem Ziel diese Infomation zu vermitteln. Womit wir bei der spannenden Frage nach dem (geplanten) Publikum, bzw. der Empfängerin der Information, also der Zielgruppe, sind.

Diese zu erreichen ist bekannterweise ein Kunst und es würde Bücher füllen die Bildsprache und das Symbolverständnis unterschiedlicher sozialen Gruppen, Kulturen oder Epochen zu erörtern. Jedenfalls soll die (Informations-) Visualisierung die angestrebte Zielgruppe erreichen und fesseln so, dass möglichst viele Im Zielpublikum die „Story konsumieren“. Vor allem soll dabei der richtige Aspekt der Information transportiert werden. Das zu erreichen kann ab & zu auch bedeuten Regeln oder Normen zu brechen. Weiterlesen »

Excel und die Daten(visualisierung)

Jede kennt Excel. Es führt praktisch kein Weg daran vorbei. Für Leute die beginnen sich mit Daten auseinanderzusetzten, sind Tabellenkalkulationsprogramme in der Regel der erste Schritt. Natürlich gibt es eine Vielzahl an Tabellenkalkulationsprogrammen (hier ein kleine Übersicht), aber durch Windows’ Verbreitung ist hier Excel der Platzhirsch und de-facto-Standard. Dass es für Excel auch viele gute Gründe gibt sei unbestritten. Excel kann nämlich sehr viel. Viel mehr als der Laie vermuten würde. Und auch erfahrene Nutzerinnen lernen regelmäßig was neues.

Aber Excel hat auch eine große Schwachstelle: die Datenvisualisierung. Und das in zweifacher Hinsicht.

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Daten, Visualisierungen und Journalismus

Offensichtlich ist hier noch nicht viel los. Aber das soll ja noch werden.

Auf datengeschichten kommen Geschichten rund ums Thema Daten. Der Fokus ist dabei nicht streng auf ein Thema beschränkt, sondern umfasst ein breites Spektrum. Es kann Datenjournalismum (DDJ) selbst das Thema sein, aber es können genau so gut Artikel über Tools und Techniken auf dem Gebiet sein.

Dem breite Thema (Daten- und Informations-) Visualisierung soll ebenfalls Rechnung getragen werden. Ob das in Form von Best- oder Worst-Case Grafiken ist die besprochen werden, oder mit Artikeln zu interessanten Visualisierungsansätzen ist ebenfalls nicht eingeschränkt.

Und klarerweise geht es auch nicht über Daten zu Reden, ohne ab und zu Statistik, Mathematik oder (Programmier-) Code ins Spiel zu bringen.

Ich hoffe, dass du bald wieder vorbei schaust und regelmäßig interessantes auf der Seite findest.

Bis bald,
Štefan

ps: Über Feedback und Anregungen von dir freue ich mich natürlich!